Abb. 1 bis 3: © pritidenta GmbH • Abb. 4: © Wikipedia

Das Zirkonoxid-Alphabet

Pritidenta liefert Antworten rund um das Thema Zirkonoxid

In dieser dental diary-Ausgabe führt der Zirkonoxidspezialist pritidenta seine Reihe
fort und gibt Antworten auf die Fragen rund um den innovativen Werkstoff Zirkonoxid.
Von #O bis #R findet Ihr Tipps und Anregungen, die die Verarbeitung von ­Zirkonoxid betreffen.

#O wie „Welchen Ofen brauche ich?“

Für den Sinterprozess von pritidenta Zirkonoxiden
sind alle programmierbaren Öfen geeignet, die für eine Hochtemperatur-Sinterung (bis 1600 °C) ausgelegt sind. Ohne die sonst üblichen und zeitintensiven Arbeitsschritte wie Eintauchen, Bemalen oder Trocknen kann der Sinterprozess im Ofen sofort nach dem Fräsen gestartet werden. Mit Sinterperlen (zum Beispiel priti pearl) werden die vollkeramischen Gerüste sicher und zweckdienlich im Ofen gelagert. Sie sind auf die Sintertemperatur des Ofens bis zu 1600 °C abgestimmt und sorgen für verzugsfreie Sinterergebnisse.

01 #O: Sinterperlen für programmierbare Öfen, die für eine Hochtemperatur-Sinterung bis 1600 °C ausgelegt sind.

#P wie „Was ist wichtig für eine gute Passung?

Bei der Beantwortung der Frage, was für eine gute Passung wichtig ist, greifen diverse Faktoren ineinander:

  • Perfekte Arbeitsgrundlage auf dem Modell (Vorarbeit in der Zahnarztpraxis)
  • Präzise Scandaten
  • CAD-Parameter für Kronendesign (Spacer, Randverlauf, …)
  • Parameter des CAM-Auftrags
  • Einstellungen der Fertigungsmaschine
  • Durchmesser und Güte der Bearbeitungswerkzeuge
  • Sinterprozess (Brennprogramm, Lagerung auf Sinterperlen/okklusalen Stiften …)
  • Für den Anwender ist es grundsätzlich wichtig, die Verarbeitungsanleitung des Herstellers zu beachten und genauestens zu befolgen.

02 #P: Einzelzahnkronen von 13 auf 23 von palatinal. Gefertigt aus priti multidisc ZrO2 multicolor A dark, ohne Bemalen oder Schichten und nur mittels Glanzbrand fertiggestellt

#Q wie „Qualität

Wo werden die pritidenta Zirkonoxid-Rohlinge hergestellt? In Deutschland! Die priti multidisc ZrO2 und der priti multibloc ZrO2 werden nach den von pritidenta entwickelten Rezepturen in der hauseigenen Produktionsstätte in der Eifel hergestellt – Qualität „made in Germany“. Die Fertigung folgt einem zertifizierten Prozess und basiert auf dem Prinzip des uniaxialen Pressens mit anschließendem isostatischem Nachverdichten. Zudem erfolgt die Vermessung nicht chargenweise, das heißt, jeder vorgesinterte Rohling wird einzeln vermessen. Das Qualitätsmanagement sieht vor, dass ein definierter Sinterschrumpf mit vier Nachkommastellen durchgeführt wird. Weitere Informationen und das PDF zum gesamten Herstellungsprozess bei pritidenta sind unter https://pritidenta.com/produkte/herstellung/ zu finden.

03 #Q: Qualität „made in Germany“ – der Firmensitz von pritidenta ist in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart.

#r wie „Ist Zirkonoxid radioaktiv?“

Tatsächlich ist alles radioaktiv, sogar der menschliche Körper (6000 Bq = Becquerel, SI-Einheit zur Darstellung von Radioaktivität). Im Vergleich dazu weist eine Zirkonoxidkrone eine Aktivität von etwa 0,4 Bq und eine VMK-Krone von bis zu 2 Bq auf. Die keramische Dentalnorm DIN EN ISO 6872 gibt Obergrenzen vor, die mit dem Rohstoff Zirkonoxid weit unterschritten werden. Der Nachweis über die Einhaltung ist jeweils in der technischen Dokumentation enthalten.

In der nächsten Ausgabe werden die Punkte #S bis #V geklärt.

04 #R: Radioaktivität ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne, spontan ionisierende Strahlung auszusenden (Erklärung und Bild © Wikipedia).

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